Durch die EU sind nun weitere Regularien in Kraft getreten bzw. werden in Kraft treten. Insbesondere wird die ganze Schifffahrt innerhalb der EU (über 5000 gross tonnage) ins ETS mit einbezogen und alle Fahrten, die in EU Häfen starten oder anlegen mit 50%. Dadurch werden wohl 90 Millionen CO2 Tonnen erfasst. Ab 2023 beginnt eine Übergangsphase, wo die Schifffahrt nur einen Teil ihrer CO2 Emissionen zahlen muss, bis 2026. Ab 2026 müssen 100% der CO2 Emissionen beglichen werden bzw. Emissionszertifikate erworben werden.
Das bedeutet viele Reedereien/Charterer/Schiffsbesitzer werden nach CO2 Reduktionslösungen suchen, um bei den Emissionszertifikaten einzusparen.
Zusätzlich sollen die Emissionszertifikate gekürzt werden und durch den höheren Bedarf aus der Schifffahrt wird der CO2 Preis pro Tonne wohl weiter steigen (Mitte 2021 bei ca. 50€).

Hier die Veröffentlichung der EU zum Thema Fit for 55: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_21_3541

Und hier explizit zum Thema ETS (Punkt 6): https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/qanda_21_3542

Der wichtigste Punkt für die MEPC 76 (für den vollständigen Artikel auf die Überschrift klicken) werden die folgenden sein: 
Die Verabschiedung von Änderungen des MARPOL Annex VI zum Energy Efficiency Existing Ship Index (EEXI), zum Carbon Intensity Indicator Rating (CII) und zum erweiterten Ship Energy Efficiency Management Plan (SEEMP). 

Wenn dies genehmigt wird, werden viele Schiffseigner nach Lösungen suchen, um eine gute Bewertung zu erhalten. Diese Einstufung wird von A bis E gehen. A ist die beste und E die schlechteste Einstufung. Wenn ein Schiff ein Rating unter C erhält, müssen sie Maßnahmen für die nächsten Jahre planen, um ein besseres Rating zu erhalten. TECOs Future Funnel könnte ein gutes Angebot für sie sein.

Am 1. Januar 2020 trat ein neuer Grenzwert für den Schwefelgehalt des an Bord von Schiffen verwendeten Heizöls in Kraft, der einen wichtigen Meilenstein zur Verbesserung der Luftqualität, zum Erhalt der Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit darstellt.
Die als "IMO 2020" bekannte Vorschrift begrenzt den Schwefelgehalt im Heizöl an Bord von Schiffen, die außerhalb ausgewiesener Emissionskontrollgebiete betrieben werden, auf 0,50 % m/m (Masse pro Masse) - eine deutliche Senkung gegenüber dem bisherigen Grenzwert von 3,5 %. Innerhalb bestimmter ausgewiesener Emissionskontrollgebiete waren die Grenzwerte bereits strenger (0,10%). Dieser neue Grenzwert wurde durch eine Änderung der Anlage VI des Internationalen Übereinkommens zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL) verbindlich vorgeschrieben (für den vollständigen Artikel auf die Überschrift klicken). 

Um den Schwefelausstoß zu reduzieren, können Schiffseigner entweder das VLSFO (very low sulphur fuel oil) verwenden oder einen Scrubber (z.B. Teco Future Funnel) installieren und weiterhin HSFO verwenden. Der Vorteil bei der Verwendung eines Future Funnel ist, dass man das weniger teure HSFO verwenden kann und die "Add-on"-Technologie von TECO nutzt, um auch PM/BC/NOx und CO2 durch Carbon Capture and Storage zu reduzieren.